Tiefgarage Sportzentrum Grindelwald

Objektbeschreibung

Das Parkhaus des Sportzentrums Grindelwald wurde im Jahr 1974 eröffnet und seitdem einige Male erweitert respektive umgebaut. Das zweigeschossige Parkhaus bietet ca. 170 Parkplätze auf 4 Ebenen, die halbgeschossig versetzt an-
geordnet sind. Die Zwischendecken sind in Längs- und Querrichtung vorgespannt.

Projektbeschreibung

Seit längerer Zeit wurden an diversen Stellen des Parkhauses, insbesondere an den Böden aller Geschosse und an den Dilatationsfugen, Schäden in Form von Wassereintritten sichtbar korrodierter Bewehrung und Betonabplatzungen beobachtet. Wegen fehlender Abdichtung der Böden drangen in den Wintermonaten grosse Mengen von Tauwasser in das Parkhaus ein, was vor allem in den Böden zu hohen Chloridgehalten und zu starker Korrosion der Bewehrung führte. An der Vorspannung der Zwischendecken konnten keine Schäden festgestellt werden. Aufgrund der Empfehlung des untersuchenden Ingenieurbüros entschied sich die Bauherrschaft , die suicorr AG mit der Installation einer kathodischen Korrosionsschutzanlage zu beauftragen. Gründe dafür waren verschiedene Vorteile wie zum Beispiel die lange Lebensdauer des KKS, die kürzere Bauzeit mit weniger Lärmbelastung, ein minimaler Eingriff in die Betonsubstanz sowie die tieferen Kosten als bei einer konventionellen Sanierung.

Tiefgarage Sportzentrum Grindelwald

Tiefgarage Feuerbachcenter Stuttgart (D)

Objektbeschreibung

Die Tiefgarage des Feuerbachcenters befindet sich an der Burgenlandstrasse 44 in Stuttgart-Feuerbach. Sie bietet total 223 PKW’s Platz, 124 Stellplätze mit normaler Anordnung und 99 Stellplätze in Doppelparkergruben.
Die Tiefgarage befindet sich teilweise unter dem Gebäude Burgenlandstrasse 44, teilweise sind über ihr Freidecks mit weiteren Stellplätzen angeordnet.

Projektbeschreibung

Die Bodenoberflächen der Tiefgarage waren mit einem Gussasphalt versehen, der teilweise hohl lag. In den Wintermonaten wurde auf allen Flächen chloridbelasteter Schneematsch eingetragen. Weil keine Abdichtung und nur einzelne Abläufe vorhanden waren sowie das Gefälle unzureichend war, gelangte Wasser an die Flächen der Wand- und Stützensockel. Auch durch die Fugenprofile sowie bei den mangelhaften Einläufen und Abdichtungen unterhalb der Asphaltschicht auf den Freidecks drang chloridhaltiges Wasser bis an die Unterseite der Tiefgaragen-
decke.
Untersuchungen in den Jahren 2014 und 2015 zeigten, dass es zu ersten Korrosionserscheinungen gekommen, die Bewehrung aber nicht oder nur in geringem Masse beeinträchtigt worden war. Deshalb empfahl der Planer den Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzsystems bei Wand- und Stützensockeln sowie bei Rissen und Fugen in der Decke.
Die suicorr Deutschland GmbH wurde von der Hauptauftragnehmerin (Bauschutz GmbH & Co. KG) beauftragt, an den betreffenden Sockeln und bei den Rissen und Fugen in der Decke einen kathodischen Korrosionsschutz mittels Band- und Diskretanoden einzubauen.

Tiefgarage Feuerbachcenter Stuttgart (D)

Tiefgarage Burgstrasse 23-29 Kreuzlingen

Objektbeschreibung

Die Tiefgarage Burgstrasse 23-29 wurde 1973 erstellt. Sie ist teilweise mit Erdreich überdeckt. Ein weiterer Teil der Überdeckung wird als Aussenparkplatz genutzt. Neben der AVADIS Anlagestiftung besitzen auch örtliche Stockwerkeigentümer einen Teil der Tiefgarage.

Projektbeschreibung

Im Zuge von Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Bewehrungsüberdeckung an der Unterseite der Decke teilweise weniger als 1 cm betrug. Das führte zu erheblicher Korrosion an der Bewehrung und entsprach nicht den aktuellen Brandschutzvorschriften. Die Dilatationsfuge war undicht, sodass chloridhaltiges Wasser eindringen konnte, was ebenfalls zu starker Bewehrungskorrosion in diesem Bereich führte. Auch die Stützenfüsse wiesen eine zu geringe Bewehrungsüberdeckung und teilweise kritische Chloridgehalte auf.
Aufgrund der lokal vorhandenen Rahmenbedingungen empfahl der Planer der Bauherrschaft den Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzes. Gründe dafür waren verschiedene Vorteile wie zum Beispiel die lange Lebensdauer des KKS, die kürzere Bauzeit mit weniger Lärmbelastung, ein minimaler Eingriff in die Betonsubstanz sowie die tieferen Kosten als bei einer konventionellen Sanierung.
Die suicorr AG wurde von der Bauherrschaft beauftragt, auf die Unterseite der Decke Bandanoden sowie im Bereich, wo auch die obere Bewehrung geschützt werden musste (Aussenparkflächen), Diskretanoden zu versetzen. Auch in die Unterzüge wurden Diskretanoden eingebaut. Die Dilatationsfuge wurde mit beidseits versetzten Diskretanoden geschützt. Auf die Stützensockel wurden Bandanoden montiert.
Auf alle Flächen, ausser den Unterzügen und einem Teil der Decke, wurde ein leitfähiger Schutzmörtel aufgebracht. Dieser dient auch zur Erhöhung des Brandschutzes.

Tiefgarage Burgstrasse 23-29 Kreuzlingen

Schwimmbad Schulhaus Kleinhüningen

Objektbeschreibung

Die Schwimmhalle des Primarschulhauses Kleinhüningen, mit einer Länge von 21.30 Metern, einer Breite von 10.10 Metern und einer Tiefe von 3.10 Metern, an der Dorfstrasse 51 in Basel wurde zusammen mit dem Schulgebäude im Jahr 1971 erstellt.

Projektbeschreibung

Untersuchungen im Jahr 2012 ergaben, dass an den Beckenwänden und am Sockel Aussinterungen, entstanden von Wasseraustritten durch Risse und defekte Dilatationsfugen, vorhanden waren. Potentialfeldmessungen zeigten, dass im Bereich der Dilatationsfuge unterhalb des Beckens (sowohl im Sockel als auch in der Beckenwand) Bewehrungskorrosion aktiv war.
Aufgrund der lokal vorhandenen Rahmenbedingungen empfahl der Planer der Bauherrschaft den Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzes im statisch relevanten Bereich. Insbesondere die lange Lebensdauer, eine kurze Bauzeit, die geringen Lärmemissionen sowie ein minimaler Eingriff in die Betonsubstanz waren ausschlaggebend für die Zustimmung der Bauherrschaft.
Die suicorr AG wurde von der Bauherrschaft beauftragt, in der Beckenwand, inkl. Sockel, bis auf eine Höhe von 1.60 Metern einen kathodischen Korrosionsschutz mittels horizontal versetzten Diskretanoden einzubauen.

Schwimmbad Schulhaus Kleinhüningen

Einstellhalle Pizolcenter Mels

Objektbeschreibung

Das Gebäude Pizolcenter Mels wurde im Jahr 2002 erstellt. Die zweigeschossige Einstellhalle befindet sich unterhalb der Ladenflächen und wurde in massiver Bauweise erstellt. Die Oberflächen von Bodenplatte und Zwischendecke (roher Monobeton, teilweise Hartbeton) wurden ohne Gefälle erstellt. Auf eine Abdichtung wurde bei der Ausführung verzichtet. Auch die Ein- und Ausfahrtsrampe wurde aus bewehrtem Ortbeton, aber mit einem Gussasphalt als Abdichtung, erstellt. Dieser war aber stellenweise undicht, sodass Wasser in die Konstruktion eindringen konnte.

Projektbeschreibung

Die Einstellhalle befand sich insgesamt in einem schlechten Zustand. Infolge Zwängungen aus Schwinden und Temperaturdehnungen waren zahlreiche Risse in der Bodenplatte und vor allem in der Zwischendecke entstanden, die teilweise wasserführend waren. Wegen der fehlenden Abdichtungen wiesen Bodenplatte und Zwischendecke hohe Chloridgehalte auf dem Niveau der Bewehrung auf. Dies hatte zur Folge, dass der Korrosionsprozess, vor allem im Bereich der Risse in der Zwischendecke, bereits begonnen hatte. Bei der Bodenplatte waren die Querschnittsverluste an der Bewehrung noch nicht kritisch, bei der Zwischendecke war Handlungsbedarf gegeben.
Aufgrund der lokal vorhandenen Rahmenbedingungen empfahl der Planer der Bauherrschaft den Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzes. Insbesondere die lange Lebensdauer, eine deutlich kürzere Bauzeit, die geringeren Lärmemissionen, ein minimaler Eingriff in die Betonsubstanz sowie eine relativ geringe Behinderung des Betriebes waren ausschlaggebend für die Zustimmung der Bauherrschaft.
Die suicorr AG wurde von der Hauptauftragnehmerin (Betosan AG) beauftragt, auf der Zwischendecke bei den statisch relevanten Flächen und in die Rampe einen kathodischen Korrosionsschutz einzubauen. Auf die Decke wurden aufgelegte Bandanoden montiert, die in einen leitfähigen Schutzmörtel eingebettet wurden. Die Rampe wurde mit von unten versetzten Diskretanoden geschützt.

Einstellhalle Pizolcenter Mels

Tiefgarage Wendelinstrasse 1 Köln (D)

Objektbeschreibung

Das 1973 erbaute Verwaltungsgebäude der BNP Paribas REIM Germany GmbH an der Wendelinstrasse 1 in Köln verfügt über eine eingeschossige Tiefgarage. Deren Tragkonstruktion besteht aus auf Einzelfundamenten errichteten Stützen sowie auf Streifenfundamenten errichteten Wänden.

Projektbeschreibung

Ein Untersuchungsbericht stellte fest, dass es wegen hoher Chloridgehalte zu ersten Korrosionserscheinungen an der Bewehrung von Wand- und Stützensockeln gekommen war. Da diese aber an gewissen Stellen noch nicht weit fortgeschritten waren und der Beton noch intakt war, empfahl der Planer den Einsatz des kathodischen Korrosionsschutzsystems bei den Wandsockeln und bei sechs Stützensockeln. Die weiteren Stützen wurden konventionell saniert.
Die suicorr Deutschland GmbH wurde von der Hauptauftragnehmerin (Bauschutz GmbH & Co. KG) beauftragt, an den betreffenden Sockeln einen kathodischen Korrosionsschutz einzubauen. Der Beton wurde aufgerauht, Bandanoden auf die Oberfläche montiert und in einen leitfähigen Mörtel eingebettet.

Tiefgarage Wendelinstrasse 1 Köln (D)

Tiefgarage Coop Tell Langenthal

Objektbeschreibung

Die Bodenplatte der Einstellhalle (Baujahr 1982) liegt bis zu 1.80m unterhalb des mittleren Grundwasserspiegels. Sie muss daher nicht nur als befahrbare Fläche dienen, sondern auch eine statische Funktion erfüllen. Die Oberfläche bestand aus einem abtaloschierten Konstruktionsbeton, der nie instandgesetzt, sondern nur örtlich ausgebessert wurde.

Projektbeschreibung

Ein Untersuchungsbericht stellte fest, dass wegen zu hoher Chloridgehalte und einer kritischen Karbonatisierungstiefe des Betons erste Schäden an der Bewehrung entstanden waren. Es drängte sich eine Sanierung des Bodens mit einer Methode auf, die unter Betrieb ausgeführt werden konnte, leicht zu etappieren war und die wenige Lärm- und Staubemissionen hervorbrachte. Aufgrund der Empfehlung des untersuchenden Ingenieurbüros entschied sich die Bauherrschaft, die suicorr AG mit der Installation einer kathodischen Korrosionsschutzanlage zu beauftragen. Der Beton wurde aufgeraut, Bandanoden auf die Oberfläche verlegt und in einen leitfähigen Mörtel eingebettet. Ein Oberflächenschutzsystem garantiert die Dichtigkeit der Betonoberfläche.

Tiefgarage Coop Tell Langenthal

Tiefgarage Coop Herzogenbuchsee

Objektbeschreibung

Die Bodenplatte der Einstellhalle (Baujahr 1998) befindet sich unterhalb des Gebäudes und wurde in massiver Bauweise erstellt. Die Oberfläche bestand aus einem abtaloschierten Konstruktionsbeton ohne Abdichtung.

Projektbeschreibung

Ein Untersuchungsbericht stellte fest, dass wegen zu hoher Chloridgehalte örtlich grosse Schäden an der Bewehrung entstanden waren. Es wurden verschiedene Varianten zur Instandsetzung geprüft. Aufgrund der Empfehlung des untersuchenden Ingenieurbüros entschied sich die Bauherrschaft, die suicorr AG mit der Installation einer kathodischen Korrosionsschutzanlage zu beauftragen. Gründe dafür waren verschiedene Vorteile wie zum Beispiel die lange Lebensdauer des KKS oder die kürzere Bauzeit mit weniger Lärmbelastung.
Der Beton wurde aufgeraut, Bandanoden auf die Oberfläche verlegt und in einen leitfähigen Mörtel eingebettet. Ein Oberflächenschutzsystem garantiert die Dichtigkeit der Betonoberfläche.

Tiefgarage Coop Herzogenbuchsee

Parkhaus Katharinenhof Nürnberg (D)

Objektbeschreibung

Das Parkhaus Katharinenhof befindet sich in der Altstadt von Nürnberg. Es wurde grösstenteils konventionell saniert. Eine Zwischendecke mit einer Fläche von ca. 783 m2 wurde wegen der lokalen Rahmenbedingungen mit dem kathodischen Korrosionsschutzsystem instand gestellt.

Projektbeschreibung

Die suicorr Deutschland GmbH wurde von der Hauptauftragnehmerin (Geiger Bauwerksanierung GmbH & Co. KG) beauftragt, auf der Oberfläche der Zwischendecke einen kathodischen Korrosionsschutz einzubauen. Der Beton wurde aufgeraut, Bandanoden auf die Oberfläche verlegt und in einen leitfähigen Mörtel eingebettet. Ein Oberflächenschutzsystem garantiert die Dichtigkeit der Betonoberfläche.

Parkhaus Katharinenhof Nürnberg (D)

Wasserdruckleitung Kleinkraftwerk Oberalp Andermatt

Objektbeschreibung

Das Kleinkraftwerk Oberalp steht oberhalb von Andermatt und bezieht das Wasser für die Energiegewinnung aus dem Oberalpsee. Vom Wasserschloss bis zur Zentrale verläuft eine Wasserdruckleitung aus Stahl mit einer Länge von ca. 1.25 km und einem Durchmesser von 55 – 60 cm.

Projektbeschreibung

Bei einer Zustandsuntersuchung der Leitungsumhüllung durch die Schweizerische Gesellschaft für Korrosionsschutz (SGK) wurden verschiedene Korrosionsrisiken festgestellt. Durch die Installation eines kathodischen Korrosionsschutzsystems mit zwei unterschiedlichen Abschnitten wird die gesamte Rohrleitung vom Wasserschloss bis zur Zentrale vor Aussenkorrosion geschützt.

In einem ersten Arbeitsschritt wurde die ursprünglich nur teilweise längsleitfähige Leitung bei jeder Rohrstückverbindung überbrückt und in zwei Abschnitte unterteilt. Der obere Abschnitt konnte mit einer klassischen horizontalen Anode in der Region des Wasserschlosses ausgerüstet werden.

Eine elektrische Verbindung, zwischen dem unteren Rohrabschnitt und der Gebäudeerdung bei der Zentrale, liessen in diesem Abschnitt keine konventionelle Anodenanlage zu. Somit wurde eine Hotspot-Anodenanlage auf den letzten ca. 70m Rohrleitung installiert.

 

Wasserdruckleitung_Andermatt